Es gibt ein paar Tausend Fonts da draußen, doch nur wenige eignen sich für das Internet. Die Auswahlkriterien liegen auf der Hand: Verfügbarkeit, Darstellung, Lesbarkeit, Zweck.
Einen Überblick gibt es hier.
Die Wahl des richtigen Fonttype ist nicht nur für das Ercheinungsbild einer Internetseite von hoher Wichtigkeit. Da das Typeface den eigentlichen Inhalt – die Information – transportiert sollte sie natürlich verfügbar, gut lesbar sein und dem Erscheinungsbild der Website und somit auch der Zielgruppe entsprechen.
Die grundsätzliche Entscheidung steht – wie sollte es auch anders sein - ganz am Anfang und bildet somit auch einen Grundsatz der Schriftsetzung.
Benutze ich eine Serifenschrift oder eine serifenlose Schrift?
Die Serifenschrift wird im traditionellen Schriftsatz im Buchdruck, Zeitungsdruck o. ä. verwendet. Sie wirkt seriös und ist eigentlich am besten für einen Fließtext geeignet, da sie im Druck die bessere Lesbarkeit hat. Am Bildschirm stellt sich das ein wenig anders dar. Die Serifen lassen die Schrift unruhig und unleserlich erscheinen. Es gibt daher nur wenig dieser Schriften, die für die Bildschirmdarstellung taugen.
Eine serifenlose Schrift ist hierfür eindeutig besser geeignet. Die Lesbarkeit ist doch um einiges besser (gerade in langen Fließtexten). Sie wirkt modern und schnörkellos und wird für die Bildschirmdarstellung und das Internet bevorzugt.
Welchen Font benutze ich?
Auf einem HTML-Sheet habe ich eine Auflistung der bekanntesten und meistgenutzten Font-Families zusammengestellt. Zur Zeit fünf serifenlose und zwei Serifenfamilien. Die Ausgangsgröße beträgt 12px, die Überschriften haben 2.5em, das enspricht in diesem Fall 30px.
Um ihre Lesbarkeit gut darzustellen gibt es einen Textblock in Schwarz auf Weiss und einen in Grau (#444) auf Weiss. Das rührt daher, dass viele Designer eine Schrift “abfaden”, damit sie weicher erscheint.
Die Browsershare-Daten (Verfügbarkeit des Fonts) habe ich von VisiBone Font Survey Results – Browsershare übernommen. Es wurde auf insgesamt 800 Systemen getestet (614 PC (76%), 164 Mac (20%), 22 Linux (2%)).
Das HTML-Sheet gibt es einmal Live und einmal als Download hier (rar, 3.1 kB).
Interessante Links zum Thema:
Für Leute die den Direktvergleich brauchen gibt’s da noch den Typetester. Der ist in der Lage drei Fonts nebeneinander darzustellen und erleichtert damit die Auswahl. Unbedingt ansehen!
Bei font-family kann man sich – wie der Name schon sagt – seine eigene Schriftfamilie einfach aus gängigen Fonts zusammenstellen.
TYPECHART hingegen vergleicht Web-Typoraphien und liefert gleichzeitig den entsprechenden CSS-Quellcode.





