Und wieder ein neues Social-Media-Tool. Scoop.it hat hohes Suchtpotential, wie ich finde, denn es ist ein Lesezeichendienst der besonderen Art. Anders als bei den bekannten Bookmark-Diensten, wie z. B. das regelmäßig totgesagte delicious, werden Links nicht nur gelistet, sondern es wird automatisch eine Vorschau generiert, die vom Kurator (so wird der User bei Scoop.it genannt) bearbeitet werden kann. Das Ergebnis ist eine Sammlung von Links, die als eine Art Journal oder Blog dem Network präsentiert wird.
Ein Blog für Nicht-Blogger
Das hauseigene Werbevideo von Scoop.it erklärt den Sinn des Tools sehr anschaulich. Menschen, die Informationen veröffentlichen bzw. teilen wollen ohne selbst bloggen zu müssen, sind hiermit gut beraten. Das zielt nicht nur auf Internet-Freaks oder Nerds ab, sondern eher auf den Otto-Normal-User…
Einfache Handhabung muss sein
Scoop.it macht es dem Sammler denkbar einfach. Es bietet ein Bookmarklet an, das über Drag-and-Drop in der Lesezeichenleiste des Browsers platziert wird. Eine interessante Seite kann nun bequem und schnell, quasi im vorbeisurfen, dem Journal auf Scoop.it hinzugefügt werden.
Aber Scoop.it arbeitet bidirektional, d. h. es werden auch Vorschläge für Inhalte von innen, sogenannte Suggestions, aus dem Netzwerk heraus gemacht. Inhalte von anderen Mitgliedern der Community werden mit Hilfe von Tags durchsucht, die der Benutzer zuvor an das Thema seines Journals geknüpft hat. Sollte ein gefundener Content zu dem Thema passen, wird es in einer Liste vorgeschlagen.
Aber auch das Mitglied selbst kann Links und Inhalte an seine Follower weiterreichen.

Das Journal von Scoop.it
Kontrolle ist das halbe Netzwerk
Auch in diesem Tool gibt es ein Dashboard, wen wundert es. Hier kann der User z. B. seinen Account bearbeiten, seine Zugriffe einsehen und sein Netzwerk pflegen. Bemerkenswert finde ich hier aber lediglich den integrierten Zugriffszähler mit grafischer Statistik, da können sich andere Tools gerne eine Scheibe von abschneiden.

Das Dashboard von Scoop.it
Ein neuer Stein im Netz(bau)werk?
Trittbrettfahrende Tools sprießen gerade wie Pilze aus dem Boden. Sie zielen alle auf die großen Netzwerke (Twitter, Facebook, bald auch Google+) ab. So auch Scoop.it. Erstellt der Beitretende seinen Account, so kann er den Login von Fb oder Twitter nutzen, gewährt Scoop.it Zugriff auf die Accounts und kann seine neuen Inhalte direkt dort bekannt machen.
Es gibt eine API, die dem Developer Zugriff auf Profile, Themen und Posts gibt. Aber im Zeitalter der Applications und Widgets ist das ja schon eher existenziell.
Das Profil sowie die Themen lassen sich leicht exportieren (siehe unten). Es besteht die Möglichkeit zu jedem Thema ein Banner generieren zu lassen, welches sich fast beliebig anpassen lässt. Spitzen Idee!
Scoop.it ist noch in der Beta, aber ich habe Einladungen
Tja, viel mehr gibt es zu Scoop.it eigentlich nicht zu sagen, außer dass es funktioniert und riesen Spaß macht. Es ist noch in der Beta und ich habe gerade wieder Invites bekommen. Wer es mal probieren will und nicht warten möchte, sollte sich per Kommentar melden.
Meine zwei Testthemen:
Mein Profil:
Viel Spaß beim Sammeln!






Ich würde mich über eine Einladung freuen, damit ich Scoop mal testen kann.
Hallo Jens, ist raus…
Danke für diw Toolvorstellung. Scheint ein spannendes und vielversprechendes Tool zu sein. Würde mich auch über eine Einladung freuen. Gruß
Hallo Sabrina, ist raus…
Moin Freizeitler,
ist noch eine Einladung für mich drin?
Danke!
JK
Hallo Jan, ist raus. Habe jetzt noch 6!
Hallo,
ich würde mich auch über eine Einladung freuen.
Grüße
Ina
Here we go! 5…
Hallo
auch ich würde mich über eine Scoop it Einladung freuen
Liebe Grüsse
Hans-Jürgen
Hallo Hans-Jürgen, schau mal in deinen Briefkasten ;-) 4 Invites gibt es noch…
[...] Scoop.it: Ein eigenes Journal mit Fundstücken aus dem Netz erstellen | Freizeitler Freizeitler schreibt über Webdesign und das Netz. Source: http://www.freizeitler.de [...]
[...] Scoop.it: Ein eigenes Journal mit Fundstücken aus dem Netz erstellen | Freizeitler [...]
d.h. man “published” die Vorschau einer anderen Seite an der man keine Rechte hat (insbesondere Images) und manipuliert u.U. noch die Aussage der Texte… ich freu mich schon auf die Abmahnungen.
Das kann deutlich über Zitate hinausgehen.