Dem alten Designer-Hasen wird es wohl nur ein müdes Lächeln abringen aber mich versetzt es jedesmal wieder in Begeisterung. Durch einen kleinen aber sehr effektiven Kniff kann man dem unscharfen Bild oder der Grafik einen letzten Schliff verpassen und es für die Bildschirmdarstellung mehr “crispy” erscheinen lassen.

Auf die Einstellung kommt es an

Den Filter mit dem seltsamen Namen “Unscharf maskieren…” und seine Arbeitsweise möchte ich an dieser Stelle gar nicht abhandeln (mehr Infos dazu gibt es z. B. unter Verwenden von Photoshop CS4). Zu finden ist er unter Filter -> Scharfzeichnungsfilter. Wenn man ihn aufruft öffnet sich ein Popup-Fenster mit verschiedenen Einstellungmöglichkeiten. Die Werte, mit denen ich arbeite, sehen so aus:

Screenshot: Filtereinstellungen, Stärke bis 500%, Radius 0,2 Pixel
Einstellung im Filter “Unscharf maskieren”: Stärke bis 500%, Radius 0.2 Pixel,
Schwellenwert 0 Stufen

Mit dem Wert “Stärke” sollte man experimentieren und zu oft darf man es nicht auf sein Bild anwenden, da es sonst zu einer Überschärfung kommt und es unrealistisch aussieht. Gerade bei verkleinerten Bildern macht es aber Sinn, da so die Details wieder sichtbar werden.

 

Eine Firma aus Seattle namens Spoon bietet unkommerzielle Applikationen im Internet an, auf die man kostenlos über ein Plugin zugreifen kann. Das ist deshalb so praktisch, weil man die Programme nicht installieren muss, sondern lediglich “streamt”.

Angefangen bei Media-Playern über Editoren bis hin zu Email-Programmen und sogar Spielen gibt es reichlich Auswahl, aber sehr bemerkenswert finde ich die Browser Sandbox. Sie bietet Webworkern die Möglichkeit, die gebastelten Seiten auf vielen gängigen Browsern zu testen. Hier gibt es den IE6 (warum erst jetzt?) bis IE8, die Firefüchse, Safari 3+4 und sogar Opera und Chrome. Diese öffnen sich nach der Installation des Plugins auf Knopfdruck im eigenen Browserfenster und stehen dann auch im vollen Umfang zur Verfügung.

Ob die Browser Sandbox hält was sie verspricht, wird sich zeigen, das Konzept von Spoon finde ich allerdings jetzt schon klasse. Es eröffnet die Möglichkeit jederzeit von jedem Ort aus eine Applikation auf einem beliebigen System zu nutzen.

 

Als Chris Coyier am 10.02.2010 zum “The Great CSS Off” aufrief liess ich mich nicht lumpen. Immerhin konnte man zwei Fachbücher eigener Wahl sowie Ruhm und Ehre gewinnen. Obendrein diente das ganze noch einem guten Zweck, denn für jede Einsendung erklärte sich Chris bereit, 3$ an ein Haiti-Hilfsprogramm zu spenden.

Die Aufgabe war es, aus einer Photoshop-Datei ein brauchbares HTML-Layout zu erstellen, also die Art von Arbeit, mit der ich jeden Tag mein Brot verdiene. Kann ja nicht so schwer sein – kann ja nicht so lange dauern.

Am Ende waren es ungefähr 4 Stunden investierte Arbeit. Nicht viel, aber dafür bin ich in fast jede Falle getappt.
Z. B. kein Image-Replacement im Header, um ehrlich zu sein sogar mit voller Absicht, um ihn flexibel zu halten. Kam nicht so gut an. Außerdem habe ich ein paar Kleinigkeiten im Layout übersehen sowie den Schlagschatten von Überschriften. Unschön!

Das Resultat ist ein (für mich hervorragender) 16ter Platz in einer internationalen Wertung. Man beachte die höchsten Punktzahlen in den Kategorien “Modern Browser Support”, “Slightly Older Browser Support” und “Old Browser Support” und sogar “Image Quality”. Hier meine Umsetzung.
Auch wenn es kein Buch für mich gab hat es echt Spaß gemacht und alle Resultate sind echt sehenswert. Herzlichen Glückwunsch an die verdienten Gewinner und bis zum nächsten mal, Chris…

 

Besitzer eines Nokia Handsets können sich freuen, denn sie sollen durch eine neuartige Messaging Application eine verbesserte Unterstützung für Social Networks erfahren.
Das bedeutet, dass neben einer verbesserten Einbindung von Facebook jetzt auch Twitter in vollem Umfang genutzt werden kann.
Unter anderen zählen zu den neuen Funktionen direkter Upload von Bildern und Videos, Widgets für den Startbildschirm und Interaktion mit dem Kalender.

Die neue Applikation befindet sich zur Zeit noch in der Beta und kann unter Nokia Beta Labs heruntergeladen und getestet werden. Erhältlich ist sie erstmal für die Modelle Nokia N97, Nokia N97 Mini, Nokia 5530, Nokia 5800, and Nokia X6.

 

Eine Studie von cxpartners – Firma für Internet-Beratung und Design aus Bristol – soll belegen, dass der Besucher einer Internetseite durchaus den vertikalen Scrollbalken benutzt.
Nach eigenen Angaben von cxpartners dauerte die Studie 6 Jahre und umfasst über 800 User-Test-Sessions und nur in wenigen Fällen wurden Inhalte, die sich unterhalb der Viewportgrenze befanden, nicht wahrgenommen.
Zur Ermittlung der Ergebnisse wurden die “Probanden” in die Räumlichkeiten vor Ort eingeladen und mit einem Eye-Tracker ihr Verhalten beobachtet.

Den ganzen Bericht vom 18. September 2009 kann man hier lesen.

 
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